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Security Operations & Threat Intel · Bedrohungsregister

Threat Intel hinzufügen und als Schwachstellen behandeln

Aktualisiert am 3 Min. Pro-Abo-Stufe In Cenedril öffnen

Ziel Eine Bedrohungsinformation im Bedrohungsregister erfassen, ihre Relevanz für die Organisation bewerten, mit konkreten Schwachstellen verknüpfen und aus dem Schwachstellen-Feed eine Schwachstelleninstanz anlegen.

In Cenedril behandeln Sie Bedrohungsinformationen an zwei Stellen der Seite Security Operations im ISMS-Assistenten. Auf dem Reiter Bedrohungsregister erfassen Sie eine Bedrohung manuell, bewerten ihre Relevanz und verknüpfen sie mit den passenden Schwachstellen. Auf dem Reiter Schwachstellen-Feed überführen Sie ein aktuelles Advisory mit einem Klick in eine Schwachstelleninstanz. So entsteht aus einer Bedrohungsmeldung eine nachverfolgbare Schwachstelle, die mit Ihren Werten und Risiken verbunden ist.

Bedrohung im Register erfassen

Security Operations öffnen

Öffnen Sie im ISMS-Assistenten die Seite Security Operations. Oben stehen mehrere Reiter, darunter Schwachstellen-Feed, Bedrohungsnews und Bedrohungsregister.

Die Security-Operations-Seite mit den Reitern „Schwachstellen-Feed“, „Bedrohungsnews“ und „Bedrohungsregister“.

Bedrohungsregister öffnen

Wechseln Sie auf den Reiter Bedrohungsregister. Die Seite zeigt eine Suchleiste, die Option zum Einblenden archivierter Einträge und die Tabelle der erfassten Bedrohungen mit Kategorie, Relevanz und Anzahl der ATT&CK-Techniken.

Neue Bedrohung anlegen

Klicken Sie auf Eintrag hinzufügen. Es öffnet sich der Dialog Bedrohung erfassen mit den Abschnitten Bedrohung, Relevanz & Bewertung, Verknüpfung zum Risk Assessment, ATT&CK-Zuordnung und Review.

Der Dialog „Bedrohung erfassen“ mit Bezeichnung, elementarer Gefährdung, Informationsebene, Quelle und Entdeckungsdatum.

Bedrohung beschreiben

Tragen Sie unter Bezeichnung einen sprechenden Namen ein, etwa eine laufende Ransomware-Kampagne. Wählen Sie die passende Elementare Gefährdung (Kategorie) über das Suchfeld. Optional setzen Sie Informationsebene, Quelle, einen Quell-Link und das Entdeckungsdatum.

Relevanz bewerten

Bestimmen Sie im Abschnitt Relevanz & Bewertung über Relevanz für unsere Organisation, wie wichtig die Bedrohung für Sie ist (Hoch, Mittel, Niedrig oder Nicht relevant). Unter Betroffene Asset-Klassen wählen Sie die betroffenen Wertklassen, und im Feld Beschreibung & Analyse halten Sie fest, wie die Bedrohung Sie konkret betrifft.

Mit Schwachstellen verknüpfen

Sobald eine elementare Gefährdung gewählt ist, zeigt der Abschnitt Verknüpfung zum Risk Assessment die dazu passenden Schwachstellen. Markieren Sie die Schwachstellen, die von dieser Bedrohung ausnutzbar sind. Schwachstellen mit bestehender Risikoverknüpfung stehen oben, sodass Sie sehen, welche Risiken bereits betroffen sind.

Die zur gewählten Gefährdung passenden Schwachstellen, oben jene mit bestehender Risikoverknüpfung.

Review-Termin setzen und speichern

Setzen Sie unter Review im Feld Nächstes Review ein Datum und klicken Sie auf Speichern. Der Eintrag erscheint anschließend in der Tabelle des Bedrohungsregisters.

Ergebnis: Die Bedrohung steht mit ihrer Relevanz im Bedrohungsregister, ist mit den betroffenen Schwachstellen und Werten verbunden und dient als Eingabe für die Reaktionsplanung und die Managementbewertung.

Ein Feed-Advisory als Schwachstelle anlegen

Schwachstellen-Feed öffnen

Wechseln Sie auf den Reiter Schwachstellen-Feed. Die Seite zeigt aktuelle Advisories aus CERT-Bund (BSI), CISA KEV und EPSS, mit Schweregrad, betroffenen Werten und Filtern für Schweregrad, KEV und hohe EPSS-Werte.

Relevantes Advisory auswählen

Suchen oder filtern Sie nach einem Advisory, das Ihre Systeme betrifft. Advisories mit einem Treffer auf Ihre Werte sind hervorgehoben. Über das Augen-Symbol blenden Sie ein nicht relevantes Advisory aus, über das Pause-Symbol kennzeichnen Sie es als unklar.

Als Schwachstelle melden

Klicken Sie beim ausgewählten Advisory auf Melden. Cenedril legt aus dem Advisory eine Schwachstelleninstanz an und übernimmt Schweregrad, CVSS-Wert, das Advisory als Quellnachweis und die betroffenen Werte.

Jedes Advisory bietet „Melden“ zum Anlegen einer Schwachstelleninstanz sowie die Markierungen „Nicht relevant“ und „Unklar“.

Ergebnis: Aus dem Advisory entsteht eine Schwachstelleninstanz mit Verweis auf die Quelle. Anschließend erscheint beim Advisory ein Verweis auf die angelegte Instanz, über den Sie direkt zur Schwachstelle und ihrer weiteren Behandlung gelangen.

Häufige Fragen

Wo trage ich eine eigene Bedrohung ein?

Öffnen Sie im ISMS-Assistenten die Seite Security Operations und wechseln Sie auf den Reiter „Bedrohungsregister“. Über „Eintrag hinzufügen“ öffnet sich das Formular „Bedrohung erfassen“ mit den Abschnitten Bedrohung, Relevanz & Bewertung, Verknüpfung zum Risk Assessment, ATT&CK-Zuordnung und Review.

Was bedeutet die Verknüpfung zu Schwachstellen?

Sobald Sie eine elementare Gefährdung wählen, zeigt Cenedril die dazu passenden Schwachstellen an. Markieren Sie die Schwachstellen, die von der konkreten Bedrohung betroffen sind. So wird die operative Bedrohungsinformation mit dem strategischen Risk Assessment des Assistenten verbunden.

Wie wird aus einem Feed-Advisory eine Schwachstelle?

Auf dem Reiter „Schwachstellen-Feed“ steht bei jedem Advisory die Schaltfläche „Melden“. Sie legt aus dem Advisory eine Schwachstelleninstanz an, übernimmt Schweregrad, CVSS-Wert und betroffene Werte und verlinkt zurück auf das CERT-Bund-Advisory.

Was passiert mit einem Advisory, das uns nicht betrifft?

Über das Augen-Symbol kennzeichnen Sie ein Advisory als „Nicht relevant“, über das Pause-Symbol als „Unklar“. Als nicht relevant markierte Einträge werden ausgeblendet und lassen sich über die Anzeige der ausgeblendeten Einträge jederzeit wieder einblenden.

Bleibt eine Bedrohung dauerhaft im Register?

Eine Bedrohung, die an Relevanz verloren hat, archivieren Sie im Bearbeiten-Dialog über „Archivieren“. Sie bleibt auffindbar, erscheint aber nicht mehr im Standard-Aktivstand und lässt sich später über „Wiederherstellen“ reaktivieren.