Im KI-Compliance-Assistenten richten Sie die Wirksamkeitsprüfung des KI-Managementsystems im Kapitel Bewertung & Verbesserung ein. Auf fünf Seiten legen Sie je KI-Ziel fest, wie gemessen und ausgewertet wird, stellen die internen Audits aus Bausteinen zusammen und terminieren sie, planen die Managementbewertungen und richten den CAPA-Ablauf für Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen ein oder übernehmen den bestehenden Pool. Am Ende liegen Messplan, Auditprogramm, Bewertungstermine und der Ticket-Ablauf für Befunde in Cenedril und speisen die Managementbewertung.
Kapitel öffnen
Bewertung & Verbesserung starten
Öffnen Sie in der Seitenleiste Assistenten, wählen Sie die Karte Künstliche Intelligenz und klicken Sie in der Kapitelliste der Übersicht auf die Zeile Bewertung & Verbesserung. Die Einstiegsseite Bewertung der Leistung erklärt in fünf Karten, was im Kapitel entsteht: Überwachung & Messung, Audit-Umfang, Audit-Programm, Managementbewertung und Verbesserung. Mit Weiter gelangen Sie zur ersten Arbeitsseite.
Überwachung und Messung je KI-Ziel einrichten
Zielkarte aufklappen
Die Seite Überwachung & Messung einrichten listet unter Überwachung je KI-Ziel jedes KI-Ziel aus dem Kapitel Führung als Karte. Im Kopf stehen der Titel, ein Abzeichen mit der Messart (Binär oder KPI) und die Zielverantwortliche Person. Klicken Sie auf eine Karte, um sie zu öffnen. Ziele legen Sie weiterhin auf der Seite KI-Ziele an; hier planen Sie, wie sie gemessen werden.
Überwachung festlegen
Wählen Sie die Überwachungsmethode (Interne Fremdbewertung, Automatisierte Überwachung, Selbstbewertung, Externes Audit oder Sonstiges), die Überwachungshäufigkeit, den Beginn der Überwachung und die Überwachungsverantwortliche Person. Die Messart im Kopf der Karte ist der beste Anhaltspunkt für die Methode: Eine Kennzahl, die ohnehin in einem System entsteht, passt zur automatisierten Überwachung; binäre Ziele prüfen Sie über eine Selbst- oder Fremdbewertung.
Analyse zuordnen
Das Häkchen Überwachung und Analyse durch dieselbe Person ist voreingestellt. Entfernen Sie es, erscheint das Feld Analyseverantwortliche Person, und Sie wählen eine zweite Person aus. Darunter legen Sie Analysehäufigkeit und Datum erste Analyse fest. Das Analysedatum kann nicht vor dem Beginn der Überwachung liegen; Cenedril zieht es bei Bedarf nach. Die Trennung lohnt sich überall dort, wo die Bewertung Beurteilungsspielraum hat, etwa bei Stichproben zur Fairness.
Messplan ausfüllen
Im Abschnitt Messplan halten Sie fest, woran das Ziel gemessen wird. Der Umschalter zwischen Leistung und Wirksamkeit sagt, ob die Kennzahl die Umsetzung oder die Wirkung zeigt. Der Informationsbedarf nennt die Frage, die das Ziel beantworten soll; daraus ergeben sich Datenquelle, Umsetzungsnachweis und Berichtsformat. Bei der Messart wählen Sie Binär (ja/nein) für Vorhaben mit klarem Abschluss oder KPI (messbarer Zielwert) für einen Anteil oder eine Menge über die Zeit. Bei KPI tragen Sie Zielwert, Einheit und die Richtung der Skala ein und setzen die Schwellen Grün ab (Ziel erreicht) und Gelb ab (Knapp verfehlt). Stammt das Ziel aus einer Vorlage, ist der Messplan vorbelegt; passen Sie Zielwert und Schwellen an Ihre Ausgangslage an.
Messwert erfassen und Managementbewertung markieren
Unter dem Messplan steht der Abschnitt Zielerreichung. Über Messwert erfassen tragen Sie je Periode einen Wert ein, dazu den Stichtag und eine Bemerkung, und bestätigen mit Übernehmen. Die Tabelle zeigt Stichtag, Wert und die aus den Schwellen gerechnete Bewertung. Setzen Sie außerdem das Häkchen In Managementbewertung einbeziehen, wenn das Ergebnis des Ziels eine Entscheidung auf Leitungsebene auslösen kann; solche Ziele stehen in der Managementbewertung oben.
Erinnerung je Ziel setzen
Sobald eine Überwachungshäufigkeit gewählt ist, erscheint unter der Karte ein Erinnerungsfeld. Prüfen Sie Erinnerungsdatum & -uhrzeit und Empfänger und klicken Sie auf Erinnerung setzen. Vorbelegt sind die überwachende und die analysierende Person, sofern zu ihnen ein Benutzerkonto hinterlegt ist; fehlt die Verknüpfung, steht Ihr eigenes Konto im Feld. Unterscheiden sich Überwachungs- und Analysehäufigkeit, erscheinen zwei Felder. Bei kontinuierlicher Überwachung gibt es kein Feld.
Risiko-Neubewertungszyklus festlegen
Im Abschnitt Risiko-Neubewertungszyklus wählen Sie das Geplante Intervall für die Risiko-Neubewertung (Vierteljährlich, Halbjährlich oder Jährlich) und das Startdatum. Diese beiden Angaben sind die Pflichtfelder der Seite. Unter Auslöser für ungeplante Neubewertung haken Sie die Ereignisse an, die eine Neubewertung vor dem nächsten Termin auslösen, etwa ein eingetretener KI-Vorfall oder ein Modell- oder Anbieterwechsel; Sonstiges öffnet ein Freitextfeld. Das Erinnerungsfeld Erinnerung Risiko-Neubewertung folgt dem gewählten Intervall.
Überwachung speichern
Klicken Sie auf Speichern & Weiter. Cenedril prüft Intervall und Startdatum der Neubewertung, speichert die Seite und öffnet Interne Audits zusammenstellen. Als Entwurf speichern sichert auch ohne die Pflichtfelder. Halb ausgefüllte Zielkarten fallen bei der Prüfung nicht auf; gehen Sie die Karten deshalb einmal durch, damit jede eine Häufigkeit, ein Startdatum und eine verantwortliche Person trägt.
Interne Audits zusammenstellen
Ausgangslage prüfen
Der graue Streifen über der Arbeitsfläche zeigt, was Cenedril aus Organisationsprofil und Geltungsbereich ableitet: Standorte im Umfang, Gesellschaften im Umfang, Kombinationen (Standort × Gesellschaft) und die Zahl der Audits. Steht die Zahl der Kombinationen bei null, fehlt im Organisationsprofil die Zuordnung, welche Gesellschaft an welchem Standort sitzt. Ein gelbes Banner führt dann über Organisationsprofil öffnen → zum Organisationsprofil, wo Sie die Zuordnung nachtragen.
Audit anlegen und Umfang setzen
Klicken Sie auf Erstes Audit anlegen beziehungsweise Weiteres Audit anlegen. Geben Sie der Karte über Audit benennen … einen Namen. Wählen Sie zuerst über Gesellschaft die Gesellschaft (Zeile für) und danach über Standort den Standort (Zeile in). Die Standortliste bleibt gesperrt, bis eine Gesellschaft gewählt ist, und zeigt nur Standorte, die laut Profil zu den gewählten Gesellschaften gehören.
Bausteine zuweisen
Links steht der Katalog mit den Audit-Bausteinen: die Hauptkapitel der ISO/IEC 42001 unter ISO 42001 Kapitel und die Annex-A-Kontrollen, gruppiert nach Themen wie Governance & Organisation, Lebenszyklus, Daten oder Nutzung von KI-Systemen. Ziehen Sie einen Baustein oder eine ganze Gruppenzeile auf eine Audit-Karte, oder öffnen Sie über das Plus-Symbol am Baustein das Menü Zu Audit zuweisen; der letzte Eintrag Neues Audit mit diesem Thema legt ein Audit direkt mit diesem Baustein an. Ein Baustein darf in mehreren Audits vorkommen, solange sich deren Kombinationen aus Standort und Gesellschaft nicht überschneiden. Der Prozentwert oben im Katalog zeigt den Gesamtstand der Abdeckung.
Lücken schließen oder als N/A markieren
Unter der Auditliste zählt der Lückenbereich die Kombinationen, die noch keinem Audit zugeordnet sind. Klappen Sie ihn auf; die offenen Kombinationen sind nach Gesellschaft und Standort gegliedert. Trifft eine Kombination fachlich nicht zu, markieren Sie sie mit N/A markieren oder setzen mit Alle n als N/A einen ganzen Standort auf einmal; N/A aufheben nimmt die Markierung zurück. Sollen die offenen Kombinationen geprüft werden, legt Audit mit allen Restlichen (n) ein Audit namens Rest-Audit über alle verbleibenden Kombinationen an. Sind alle Kombinationen zugeordnet oder als N/A markiert, meldet die Kopfzeile alles abgedeckt · n N/A.
Umfang speichern
Speichern & Weiter wird erst aktiv, wenn jedes Audit eine Gesellschaft, einen Standort und mindestens einen Baustein trägt und keine Kombination mehr offen ist; ein gelber Hinweis über der Fußzeile nennt sonst den Grund. Ein Zwischenstand lässt sich jederzeit mit Als Entwurf speichern sichern. Nach dem Speichern öffnet sich die Seite Internes Audit.
Audit-Programm planen
Zusammenfassung und Zyklusparameter setzen
Oben fasst die Seite die Audits aus dem Umfang zusammen (Aus dem Umfang entstehen n Audits:). Unter Zyklusparameter wählen Sie zwischen Fester Auditzyklus mit einer Zykluslänge und Feste Auditkapazität mit Audits pro Jahr; die Rechnung steht jeweils unter dem Feld. Legen Sie Planungshorizont, Startdatum und die Reihenfolge fest: Sequenziell, Zufällig oder Risikoorientiert, wobei die risikoorientierte Reihenfolge Kontrollen mit offenen Feststellungen oder Hochrisiko-Bezug vorzieht. Mit Erlaubte Wochentage und Datumsvariation steuern Sie, auf welche Tage die Termine fallen. Die Auditmethoden gelten für alle Audits des Programms; vorbelegt sind Dokumentenprüfung und Befragung. Die Zeile Verantwortlich für das Auditprogramm ist aus der Rolle „AIMS-Betrieb“ auf Rollen & Verantwortlichkeiten abgeleitet.
Plan generieren
Klicken Sie auf Plan generieren. Cenedril verteilt die Termine über den Planungshorizont und zeigt sie unter Generierter Auditplan in einer Tabelle mit Datum, Umfang, Kontrollen, Lead Auditor und Erinnerung. Einzelne Termine verschieben Sie im Datumsfeld der Zeile, Daten mischen setzt alle zukünftigen Daten neu, und Termin manuell hinzufügen ergänzt einen zusätzlichen Termin für ein bestehendes Audit.
Lead Auditor zuweisen
Die Spalte Lead Auditor ist nach dem Generieren leer. Wählen Sie in jeder Zeile eine Person aus dem Asset-Register; ein neu eingetippter Name legt die Person sofort an, so tragen Sie auch externe Auditierende ein. Trägt die gewählte Person auf Rollen & Verantwortlichkeiten eine Verantwortung, die die Kapitel oder Kontrollen dieses Termins berührt, erscheint unter der Zeile die Warnung Prüft den eigenen Bereich: …. Sie sperrt nichts; die Entscheidung bleibt bei Ihnen.
Erinnerungen setzen
Über das Glockensymbol einer Zeile wählen Sie Empfänger für diesen einen Termin und klicken auf Erinnerung setzen. Für alle Termine zugleich nutzen Sie den Abschnitt Erinnerungen: Legen Sie Erinnerung Tage vor jedem Audit fest (vorbelegt sind vierzehn Tage), wählen Sie die Empfänger (Compliance-Team) und klicken Sie auf Erinnerungen für alle Events setzen. Als Empfänger stehen nur Personen mit Benutzerkonto zur Auswahl. Nach nachträglichen Datumsänderungen löschen Sie die Erinnerungen mit Alle Erinnerungen löschen und setzen sie neu, weil eine Erinnerung auf dem Termindatum zum Zeitpunkt des Setzens berechnet wird.
Programm speichern
Klicken Sie auf Speichern & Weiter. Cenedril prüft Planungsmodus, Planungshorizont und Startdatum, legt für jeden Termin einen geplanten Audittermin im Auditbereich an und kehrt zur KI-Übersicht zurück. Die Durchführung der Audits erreichen Sie über den Verweis Zu den internen Audits unter der Tabelle. Um mit dem Kapitel fortzufahren, öffnen Sie über die Kapitelleiste den Schritt Managementbewertung.
Managementbewertung planen
Konfiguration festlegen
Die Seite trägt den Titel KI-Management-Review. Unter Konfiguration wählen Sie das Intervall (Jährlich, Halbjährlich oder Quartalsweise), das Erste Startdatum und den Planungshorizont. Unter Ständige Teilnehmer haken Sie die Benutzerkonten an, die regelmäßig an der Managementbewertung teilnehmen; die Person aus der Rolle „Berichterstattung an die Leitung“ ist vorausgewählt, sofern sie ein Benutzerkonto hat. Im Erinnerungsfeld darunter legen Sie mit einem Klick eine wiederkehrende Erinnerung im gewählten Intervall an; die Teilnehmenden sind als Empfänger vorbelegt.
Geplante Bewertungen prüfen
Unter Geplante Bewertungen rechnet Cenedril aus Intervall, Startdatum und Horizont die Termine vor. Jede Zeile nennt die Bewertung mit Datum, ihr Zeitfenster und die Zahl der Berichte, die in dieses Fenster fallen: die Auswertungen der KI-Ziele, die Risiko-Neubewertung und die Audittermine. Klappen Sie eine Zeile auf, um die Zulieferungen mit Datum und zuständiger Person zu sehen. Ein gelber Hinweis zählt Datenquellen ohne Startdatum; ergänzen Sie diese Daten auf Überwachung & Messung einrichten. Prüfen Sie dabei, dass mindestens eine Bewertung im Jahr auf ein abgeschlossenes internes Audit folgt.
Planung speichern
Klicken Sie auf Speichern & Weiter. Cenedril übernimmt die Planung, legt die geplanten Sitzungen an und kehrt zur KI-Übersicht zurück; ein Entwurf über Als Entwurf speichern erzeugt noch keine Termine. Die Durchführung erreichen Sie über den Verweis Zu den KI-Management-Reviews. Den letzten Schritt des Kapitels öffnen Sie über die Kapitelleiste unter Verbesserung.
Verbesserung und CAPA-Ablauf einrichten
Bestehenden Pool erkennen
Die Seite Verbesserung (PDCA & CAPA) zeigt oben den PDCA-Zyklus und darunter den CAPA-Workflow-Generator. Existiert der Ticket-Pool für Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen bereits, weil er im ISMS konfiguriert oder in der Workflow-Verwaltung angelegt wurde, erscheint ein blauer Hinweis Bestehender CAPA-Ticket-Pool übernommen mit der Herkunft. Die Phasen zeigen dann die Konfiguration, die Ihre Organisation schon nutzt.
Phasen, Rollen und Felder prüfen
Der Ablauf führt von Gemeldet über Untersuchung, Ursachenanalyse, Korrekturmaßnahme, Umsetzung und Verifizierung bis Abgeschlossen. Klappen Sie eine Phase auf, um die zuständige Rolle zu besetzen, etwa Umsetzer/in oder Prüfer/in, und die Formularfelder für diese Phase zu wählen. Felder mit gesperrtem Kästchen wie Ursachenbeschreibung, Geplante Korrekturmaßnahme, Frist und Wirksamkeitsprüfung sind fest gesetzt, weil ohne sie die Nachweiskette bricht. Unter Wer darf Tickets erstellen? entscheiden Sie, ob alle Benutzerkonten oder nur einzelne Rollen Tickets anlegen dürfen.
Workflow generieren oder übernehmen
Gibt es noch keinen Pool, klicken Sie auf CAPA-Workflow generieren. Cenedril legt den Workflow im Aufgabenbereich an, erzeugt für jede besetzte Rolle eine Workflow-Rolle und gibt die Version frei. Ist der Pool übernommen, steht dort CAPA-Workflow wurde generiert. mit dem Link Im Workflow-Editor bearbeiten und der Schaltfläche Neu generieren. Belassen Sie es bei der Übernahme, wenn Sie nur Personen ergänzen wollen, und nutzen Sie Neu generieren erst nach Abstimmung mit der Person, die das ISMS betreut.
Kapitel abschließen
Klicken Sie auf Speichern & abschließen. Cenedril veröffentlicht Feld- und Rollenauswahl und führt zurück zur KI-Übersicht. Als Entwurf speichern sichert den Zwischenstand; Zurück führt ohne Speichern zur Managementbewertung.
Ergebnis: Jedes KI-Ziel trägt Überwachung, Analyse und Messplan, der Risiko-Neubewertungszyklus ist gesetzt, die internen Audits sind zusammengestellt und als Termine mit Lead Auditor im Auditbereich angelegt, die Managementbewertungen sind mit Teilnehmerkreis und Zeitfenstern geplant, und Befunde aus Vorfällen, Audits, Beobachtungen und Managementbewertung landen als Tickets im CAPA-Ablauf. Auf der KI-Übersicht zeigt die Zeile Bewertung & Verbesserung die Zahl der geplanten Audits (Audits geplant) und den Planungsmodus des Programms (Programm), und das Kapitelsymbol meldet alle Schritte als veröffentlicht.