Elementare Gefährdungen
Der BSI IT-Grundschutz definiert 47 elementare Gefährdungen — vom Feuer über Schadprogramme bis zum Social Engineering. Jede Gefährdung beschreibt ein Schadensszenario, das auf Informationswerte einwirken kann. Hier findest du für jede Gefährdung eine praxisorientierte Erklärung mit eigenen Beispielen und den ISO-27001-Kontrollen, die dagegen wirken.
Was sind elementare Gefährdungen?
Elementare Gefährdungen sind die Grundbausteine der Risikoanalyse im BSI IT-Grundschutz. Sie beschreiben generische Schadensszenarien — unabhängig von konkreten Systemen oder Anwendungen. Jede Gefährdung kann vorsätzlich (Angriff), fahrlässig (Fehlbedienung) oder durch Umgebungseinflüsse (Naturereignis) ausgelöst werden und betrifft eines oder mehrere der Schutzziele: Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.
In der Risikobehandlung nach ISO 27001 helfen diese Gefährdungen, die passenden Kontrollen auszuwählen. Jede Gefährdungsseite verknüpft daher direkt zu den Annex-A-Kontrollen, die das jeweilige Risiko adressieren.