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Glossar

Fingerprinting (DLP)

Aktualisiert am 1 Min.

Fingerprinting (DLP) ist eine Technik, bei der DLP-Systeme strukturelle Merkmale (einen digitalen Fingerabdruck) von Dokumenten erfassen, um sie auch nach Änderungen wiederzuerkennen. Selbst wenn Text kopiert, umformatiert oder in andere Dokumente eingefügt wird, erkennt das System den Inhalt anhand des Fingerabdrucks.

Fingerprinting eignet sich besonders für unstrukturierte Daten wie Verträge, Konstruktionszeichnungen oder Quellcode. Die Technik ergänzt regelbasierte DLP-Ansätze (z. B. reguläre Ausdrücke für Kreditkartennummern), die nur bei strukturierten Datenmustern greifen. In der Praxis werden die zu schützenden Dokumente einmalig registriert (Enrollment), danach überwacht das System alle Ausgabekanäle auf Übereinstimmungen.