Präventive Kontrollen (preventive controls) sind Sicherheitsmaßnahmen, die darauf abzielen, einen Vorfall zu verhindern, bevor er eintritt. Beispiele sind Firewalls, Zugriffsbeschränkungen, Verschlüsselung und Sicherheitsschulungen. In der ISO-27001-Taxonomie wird die Wirkungsrichtung einer Maßnahme in präventiv, detektiv und korrektiv unterteilt. Präventive Kontrollen sind in der Regel am kosteneffizientesten, da sie Schäden von vornherein vermeiden. Kein Sicherheitskonzept kann sich jedoch ausschließlich auf Prävention verlassen, deshalb ergänzt Du präventive Maßnahmen immer durch detektive (Erkennung) und korrektive (Wiederherstellung) Kontrollen.
Präventiv (Wirkungsrichtung)
Hier verwendet
ISO-27001-Kontrollen 81
- A.5.1 — Richtlinien für Informationssicherheit
- A.5.10 — Akzeptable Nutzung von Informationswerten
- A.5.11 — Rückgabe von Vermögenswerten
- A.5.12 — Klassifizierung von Informationen
- A.5.13 — Kennzeichnung von Informationen
- A.5.14 — Informationsübertragung
- A.5.15 — Zugriffskontrolle
- A.5.16 — Identitätsmanagement
- A.5.17 — Authentifizierungsinformationen
- A.5.18 — Zugriffsrechte
- A.5.19 — IS in Lieferantenbeziehungen
- A.5.2 — Rollen und Verantwortlichkeiten
- A.5.20 — IS in Lieferantenvereinbarungen
- A.5.21 — IS in der IKT-Lieferkette
- A.5.22 — Überwachung von Lieferantendiensten
- A.5.23 — IS für Cloud-Dienste
- A.5.27 — Lernen aus IS-Vorfällen
- A.5.3 — Aufgabentrennung
- A.5.31 — Rechtliche und vertragliche Anforderungen
- A.5.32 — Geistige Eigentumsrechte
- A.5.33 — Schutz von Aufzeichnungen
- A.5.34 — Datenschutz und Schutz von PII
- A.5.35 — Unabhängige Überprüfung der IS
- A.5.36 — Einhaltung von IS-Richtlinien
- A.5.37 — Dokumentierte Betriebsverfahren
- A.5.4 — Managementverantwortlichkeiten
- A.5.5 — Kontakt mit Behörden
- A.5.6 — Kontakt mit Interessengruppen
- A.5.7 — Bedrohungsintelligenz
- A.5.8 — IS im Projektmanagement
- A.5.9 — Inventar von Informationswerten
- A.6.1 — Sicherheitsüberprüfung
- A.6.2 — Beschäftigungsbedingungen
- A.6.3 — IS-Bewusstsein, -Bildung und -Schulung
- A.6.4 — Disziplinarverfahren
- A.6.5 — Pflichten nach Beschäftigungsende
- A.6.6 — Vertraulichkeitsvereinbarungen
- A.6.7 — Telearbeit
- A.7.1 — Physische Sicherheitsgrenzen
- A.7.10 — Speichermedien
- A.7.11 — Unterstützende Versorgungsdienste
- A.7.12 — Sicherheit der Verkabelung
- A.7.13 — Ausrüstungswartung
- A.7.14 — Sichere Entsorgung oder Wiederverwendung
- A.7.2 — Physischer Zugang
- A.7.3 — Sichern von Büros, Räumen und Einrichtungen
- A.7.5 — Schutz vor physischen und umweltbedingten Bedrohungen
- A.7.6 — Arbeiten in sicheren Bereichen
- A.7.7 — Aufgeräumte Arbeitsumgebung und Bildschirmsperren
- A.7.8 — Platzierung und Schutz von Geräten
- A.7.9 — Sicherheit von Vermögenswerten außerhalb des Firmengeländes
- A.8.1 — Benutzerendgeräte
- A.8.10 — Informationslöschung
- A.8.11 — Datenmaskierung
- A.8.12 — Datenverlustprävention
- A.8.14 — Redundanz von Informationsverarbeitungseinrichtungen
- A.8.18 — Verwendung privilegierter Dienstprogramme
- A.8.19 — Installation von Software auf Betriebssystemen
- A.8.2 — Privilegierte Zugriffsrechte
- A.8.20 — Netzwerksicherheit
- A.8.21 — Sicherheit von Netzwerkdiensten
- A.8.22 — Trennung von Netzwerken
- A.8.23 — Web-Filterung
- A.8.24 — Verwendung von Kryptographie
- A.8.25 — Sicherer Entwicklungslebenszyklus
- A.8.26 — Anwendungssicherheitsanforderungen
- A.8.27 — Sichere Systemarchitektur und Ingenieurprinzipien
- A.8.28 — Sicheres Programmieren
- A.8.29 — Sicherheitstests in Entwicklung und Abnahme
- A.8.3 — Einschränkung des Informationszugriffs
- A.8.30 — Ausgelagerte Entwicklung
- A.8.31 — Trennung von Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen
- A.8.32 — Änderungsmanagement
- A.8.33 — Testinformationen
- A.8.34 — Schutz bei Prüfungstests
- A.8.4 — Zugriff auf den Quellcode
- A.8.5 — Sichere Authentifizierung
- A.8.6 — Kapazitätsmanagement
- A.8.7 — Schutz vor Malware
- A.8.8 — Verwaltung technischer Schwachstellen
- A.8.9 — Konfigurationsmanagement